
Es handelt sich bei der Karlstal-Felszone um überwiegend mittelkörnige Sandsteine mit Ausprägung verschiedener farblicher Varietäten, die von blassrot über ziegelrot bis hellviolett reichen und auch gelblich-braune bis gelblich-weiße Partien umfassen. Die Farbspiele werden durch einen geringen Anteil von Eisenmineralen (u.a. Hämatit und Limonit) in den Gesteinen verursacht. Bei den helleren Partien sind sekundäre Entfärbungen als Folge von Lösungsvorgängen anzunehmen. Im Mikroskop können nach GRIMM (1990) Quarz und Gesteinsbruchstücke als Hauptbestandteile identifiziert werden (90 - 95%). Als Nebenbestandteil sind Feldspäte enthalten, die teilweise kaolinisiert sind. Akzessorisch ist Biotit (Glimmermineral) sowie Turmalin und Zirkon zu beobachten.
Das Bindemittel besteht aus Quarz, der teilweise durch Sprossung (sekundäres Wachstum) gerundeten Quarzkörnern aufsitzt, untergeordnet auch aus Kaolin und Eisenmineralen. Das Gestein besitzt einen nennenswerten Porenraum, der annähernd gleichmäßig im Gesteinskörper verteilt ist.