
Die Schichtlagerung ist annähernd horizontal, was die Abbauführung sehr begünstigt.
Über den Werksteinbänken setzen die Oberen Karlstal-Schichten ein, die von geringerer
Festigkeit und damit für eine Werksteingewinnung ungeeignet sind. Die Basis der Karlstal-Felszone
ist im Steinbruch nicht aufgeschlossen. Sie kann jedoch an der wenige Kilometer entfernten Burgruine
Nanstein bei Landstuhl sehr schön beobachtet werden.
Neben den Schichtfugen spielen annähernd senkrecht verlaufende Klüfte im Gestein eine wichtige Rolle.
Ihr Abstand ist bestimmend für die maximal gewinnbare Größe der Rohblöcke. Im Jahr 2000 konnte ein
Block mit einer Länge von 12 m geborgen werden, der jetzt das Eingangstor zum Steinbruch nach oben
abschließt.